Bürgerliches Engagement war und ist ausdrücklich gewünscht und notwendig – Beispiele aus der Vergangenheit gibt es genug!!
Bürgermeister Emil Eyermann drängte anläßlich der Goldhochzeit der Eheleute Kohlars Anfang 1990 zu der Notwendigkeit der Adscheider BürgerInnen sich in einem Bürgerverein zusammen zu schließen, da sich in Zukunft auf Kommunaler- und Landesebene so Einiges tun werde. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hatte in den 80er, Anfang der 90iger Jahre Konzepte erarbeitet die neben der Kanalisierung sämtlicher Ortschaften und dem damit verbundenen Straßenbau auch Das Thema wie die städtische und dörfliche Entwicklung und Gestaltung der Dörfer in der Zukunft aussehen soll und muß. Für uns hier in Adscheid, wie in anderen Ortslagen der Stadt Hennef auch, wurden zum Teil erhebliche Mittel über die einzelnen Flurbereinigungsverfahren (Lichtenberg bei uns) zu Verfügung gestellt.
Damit ein jedes Dorf auch seine eigenen Interessen mit in die Waagschale werfen konnte, sollte man sich entsprechend in einem Bürgerverein zusammenschließen, Damit würde man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – Einerseits sprach das Dorf nach außen hin mit einer Sprache und erzeugte so viel mehr Gewicht gegebüber Stadt und Land und andererseits konnte so ein breiter Konsens für so manch anstehende Projekte und Maßnahmen im Dorf selbst hergestellt werden.
Die Hauptiniatoren zur Gründung der Dorfgemeinschaft Adscheid waren in dieser Zeit neben Emil Eyermann als Bürgermeister Maria Schültke, Axel Precker, Peter Kuchem und Erich Pütz.
LEG Brief zur Dorferneuerung 28.05.1993
Dorfentwicklungskonzept Adscheid 2001
Flurbereinigung Lichtenberg Abstimmungsgespräch Dorferneuerung 14.01.2004
