Projekt Bolzplatz

Projekt Bolzplatz 2014/2015

Bei der hohen Zahl der Adscheider Kinder wurde klar, dass hier ein spezieller Raum in Ortsnähe geschaffen werden musste, wo sich die Kinder austoben konnten. So reifte der Gedanke nach einem Bolzplatz, der eine bestimmte Größe und auch ein Basketballfeld (Korb mit davorliegender befestigter Spielfläche) haben sollte.

Aufgrund der Topografie von Adscheid kamen hier nur wenige Flächen in Frage, die allesamt landwirtschaftlich als Weideflächen genutzt wurden und zu guter Letzt musste natürlich auch der Eigentümer bereit sein das Gelände für die Anlage eines Bolzplatzes an die Stadt Hennef zu verpachten.

Der wohl schwierigste Punkt war allerdings, dass die in Frage kommende Fläche zwar unmittelbar an den Ort heranreichte aber bereits innerhalb des Naturschutzgebietes gelegen ist. Nach Gesprächen von Erich Pütz und Willi Wick mit Cjristian und Wolfgang Weiß war die Bereitschaft vorhanden in Abstimmung mit Vertretern der Stadt Hennef in 2012 einen Pachtvertrag über eine Gesamtfläche von etwa 1.000 m² zu unterzeichnen.

Die Wünsche der Adscheider Kinder wurden vom Vorstand der DG Adscheid zusammen getragen und von Erich Pütz mit Vertretern der Stadt Hennef eng abgestimmt. Nachdem die Stadt grünes Licht gegeben hatte wurden Förderanträge bei den verschiedenen Institionen der Stadt gestellt und Zusagen für das Vorhaben eingeholt. Als Grundlage aller Förderanträge diente die beigefügte Skizze am Beispiel der geplanten Zaunalage. Hier gilt ein besonderer Dank der Hennef-Stiftung der Kreissparkasse Köln, die uns nicht nur bei diesem Projekt mit Fördermitteln unterstützt hat.

Kurze Zeit später rollte der Bauhof der Stadt Hennef mit schwerem Gerät an, um aus einer abschüssigen eine gerade Fläche zu schaffen. In mehreren Wochen harter Arbeit der Baggerfahrer und toller Unterstützung von Reiner Narres, seinerzeit Leiter des Bauhofs, gelang das dann auch. Zwischenzeitlich war in Abstimmung mit der Stadt Hennef ein Zaun gekauft und geliefert worden, der talwärts als Flächenbegrenzung und vor- wie hinter den Toren als Ballauffangschutz dienen sollte.

Noch wwährend die Bagger das Erdreich bewegten war dem BUND aufgefallen, dass in einem Naturschutzgebiet eine Baumaßnahme stattfand. Das führte dann dazu, dass es einen Ortstermin in Adscheid gab, an dem sämtliche Amtsleiter und Stellvertreter und Vertreter der einzelnen Behörden der Stadt Hennef und der Kreisverwaltung Siegburg sowie Vertreter der einzelnen Parteien im Rat der Stadt Hennef gab. Selten konnte Erich Pütz als Vorsitzender der DG so viele Amtsleiter, Stellvertreter und Bürgermeister im beschaulichen Adscheid begrüßen

Kontrovers wurde diskutiert, das Für und Wider dieser Baumaßnahme erörtert. Schlußendlich konnten Bürgermeister Pipke für die Stadt Hennef und Erich Pütz für die DG Adscheid die Notwendigkeit eines Bolzplatzes hier und jetzt überzeugen.

Allerdings mußten Einschränkungen in Kauf genommen werden. Dem roten Milan, der in der Burganlage der Stadt Blankenberg zu Hause ist und in der Gegend um Adscheid herum sein Revier zu haben scheint, fiel dann die bereits gelieferte Zaunanlage zum Opfer. Sie wurde von der Stadt Hennef abgeholt und anderweitig genutzt. Ebenso durfte das Basketballfeld (4 x 4 m) nicht gebaut werden, da es ja dann um eine befestigte und demnach versiegelte Fläche innerhalb des Naturschutzgebietes handelt.

Anstatt der Zaunanlage wurden dann Sträucher geliefert, die mit den Jahren einen natürlichen Sicht- und Ballfangschutz bieten sollten.

Christian Weiss mit seiner Frau Katharina

 Wir möchten an dieser Stelle zunächst dem inzwischen verstorbenen Christian Weiss, dem langjährigen Mitglied und Förderer des Vereins und seinem Sohn Wolfgang danken, denn ohne die Beiden, die den Grund und Boden pachtweise hergaben und der großflächigen Begradigung zustimmten, wäre das Projekt nicht zustande gekommen.

Darüber hinaus dankt die DG Adscheid ausdrücklich der Stadt Hennef an seiner Spitze dem ehemaligen Bürgermeister Klaus Pipke, der sich wie kein Anderer unermütlich für unsere Belange in Adscheid eingesetzt hat, dem Bauhof und Frau Regina Henkel, ohne die vielen Unterstützer wäre das Projekt nicht gelungen.

 

Planung Bolzplatz hier Zaunanlage